DER MENSCH UND SEINE MÖBEL

In der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigte man eine große Interesse für die bemalten Möbel, der Debrecener Tischlerzunft wendete sich von der volkstümlichen Möbelbemalung ab, und er strebte sich danach, den Bürgergeschmack zu bedienen. Also die volkstümliche Möbelkunst lebte in den kleineren Tischlereien auf dem Lande, wie z.B. in Hajdúböszörmény weiter. Die Anfertigung der bemalten Möbel in Hajdúböszörmény verbreitete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die bemalten Möbel begleiteten unsere Ahnen durch den bedeutendsten Stationen ihres Lebens – Geburt, Taufe, Hochzeit, Tod – und diese Möbel waren die organischen Teile ihrer Umgebung, als alltägliche Gegenstände. Die weibliche und männliche Figur auf dem Podium, das „neue Paar” symbolisiert die Hochzeit, als den wichtigen Wendepunkt des menschlichen Lebens, die weibliche Figur mit dem Wickelkind in dem Arm, die Taufpatin symbolisiert die Geburt, die Taufe.