Die Schätze von Böszörmény

Die ersten Funde – Sarmatengräber auf dem Gelände von Téglagyár (Ziegelfabrik)

Die Idee der Sammlung der Altertümer ging in Hajdúböszörmény aus dem hiesigen reformierten Gymnasium aus. Einer der Gymnasiallehrer, István dr Molnár begann 1901 mit der Sammlung. 1924 kam Péter H. Fekete, der Direktor des Gymnasiums in der Stadt an, von da an organisierte er die Sammlungen der Altertümer. In den Spalten der Lokalzeitung Hajdúböszörmény és Vidéke begeisterte er die Stadtbevölkerung, um archäologische Funde, ethnographische Gegenstände, Schriften von ortsgeschichtlicher Bedeutung zu sammeln. Péter H. Fekete deponierte die Altertümer in seiner Wohnung, in kurzer Zeit erwies sich die Wohnung zu klein zu sein. Er bot die gesammelten Altertümer der Stadt an, um ein Museum zu gründen. Der Bürgermeister der Stadt förderte diese Idee. 1928 sicherte die Generalversammlung der Stadt das Jahresbudget und die Räume im Heiduckenbezirk, um ein Stadtmuseum zu gründen. In den 1950er Jahren wurde die Altertumssammlung des Gymnasiums zu einem Teil der Sammlung des Museums Hajdúsági.

Zwei Gefäße aus der Sarmatenzeit bilden die Basis der archäologischen Sammlung des Museum Hajdúsági. Die Gefäße kamen mit menschlichen Knochen zusammen zum Vorschein, als in der Lehmgrube in der Dorogi Strasse spezielle Lehmabbauarbeiten geführt wurden. Péter H. Fekete bekam die Funde von Imre Lévai, dem pensionierten Grundschuldirektor. Der ehemalige Direktor kaufte die Gefäße von Arbeitern für ein Pfund Speck, damit die Funde nicht verschwinden oder zerbrechen. So wurden die Funde für das Museum gerettet.

Einmal im Frieden, andersmal im Krieg – das Leben im Schatten des Römischen Reiches

Nach unserer Zeitrechnung, solange sich das Römische Reich mit der Aufbau der Provinz von Pannonien beschäftigte, siedelte in der Ungarischen Tiefebene ein auf diesem Gebiet bisher noch unbekanntes östliches Volk, die Sarmaten. Die Stämme (Jazygen, Roxolanen, Alanen) des Volkes, die einen iranischen Ursprung hatten und anscheinend iranisch gesprochen hatten, kamen aus dem Küstengebiet des Schwarzen Meeres in den Karpatenbecken. Die neuen Völker besiedelten etwa 400 Jahren lang die östlichen Gebiete des Landes.

Die Sarmaten hatten ein gut organisiertes und ausgerüstetes kämpferisches Heer. Sie brachten mit ihren schwergepanzerten Kämpfern und der Reiterkampftechnik das kampferprobte Römische Heer in eine unangenehme Lage. Der Körper des fürchterlichen Kataphraktes, also des schwergepanzerten Reiters und dessen Pferdes wurden mit Schuppenpanzer bedeckt, der aus Metallschuppen bestand. Nach einem Friedensabschluss mit dem Römischen Reich standen 8000 gepanzerte Reiter in den Dienst der Römer, die Reiter wurden in Britannien beim Schutz gegen die Kelten eigesetzt. Die spätere Herausbildung des Artus-Sagenkreises und die Legende von Excalibur können wahrscheinlich an Sarmatenkämpfer gebunden werden. Die Entwicklung der Reiterkampftechnik im Mittelalter ist auch zu den schwergepanzerten Reitern des Sarmatenheeres zurückzuführen.

Die Sarmatenstämme siedelten in großer Anzahl in der Ungarischen Tiefebene, ihre Siedlungen und Bestattungsorte sind überall zu finden. Ihre Tongefäße in spezieller grauer Farbe kommen in großer Anzahl auf ihren ehemaligen Siedlungen zum Vorschein. In den Grabbeigaben der Sarmaten-Frauengräber sind die Resten der mit vielen Glasperlen reich gestickten Kleider am schönsten. Der Saum der Frauenkleider war mit farbigen Glasperlen in mehreren Reihen geschmückt, aber auch auf dem Gürtel des Kleides wurde Perlen genäht. Die Halsketten und die Armbänder der Sarmatenfrauen wurden aus Halbedelsteinen, Karneol- und Korallenperlen gefertigt, die mit mondförmigen und beilförmigen Silberanhänger und Glöckchen verziert waren. In den Gräbern der Sarmaten sind oft römische Geldmünzen zu finden, die wahrscheinlich als Obolus in den Grab gelegt.

1926 bereicherte das Stadtmuseum von Hajdúböszörmény mit Fundmaterialien aus der Römerzeit und der Völkerwanderungszeit. In der Gemarkung von Vid auf dem Sandhügel hinter Erdős-tanya wurde eine Sandgrube angelegt, um die Schule von Bakóhát aufzubauen. Bei der Sandgewinnung wurden mehrere Gräber aus der Römer- und Awarenzeit aufgestöbert. Die Arbeiter brachten unter anderen ins Museum ein Gefäß in Widderform, Kaurischnecke aus Glas, Gewandfibel, farbige Glasperlen. Auf Grund der Funde wurden infolge der Rohstoffgewinnung mehrere Gräber aus der Römerzeit zerstört. Es wurde leider nicht genau dokumentiert, unter welchen Umständen die Funde zum Vorschein gekommen sind, aber die Gegenstände selbst zu den interessantesten Gegenständen des Museum Hajdúsági gehören. Das rotfarbige Gefäß in Widderform zählt sich zu einem einzigartigen Fund im Karpatenbecken, auch auf den Siedlungsorten der Sarmaten wurden bloß einige Stücke gefunden. Wir kennen in Hinsicht der Opfergefäße nur östliche Parallelen, aus Russland. Die Gräber aus der Römerzeit enthielten weitere einzigartige Grabbeigaben. Als einzigartig kann auch der große Glasschmuck betrachtet werden, der als Nachahmung einer Kaurischnecke (Cyprea) angefertigt wurde. Das Glasamulett konnte allem Anschein nach von einem römischen Glasmacher angefertigt werden. Der große flache vielfarbige Glasschmuck konnte den Griff eines zweischneidigen Schwertes verzieren, dem Glasschmuck konnte man wahrscheinlich magische Kraft beimessen. Zu dem Schwertkult der Sarmaten gehört auch der Gebrauch der magischen Schwertanhänger.

Zwar die Ungarische Tiefebene war nie ein Teil des Römischen Reiches, doch bewahrt sie zahlreiche römische Andenken, von denen die Befestigungen von den Römern hervorragen. Durch die Ungarische Tiefebene, außer dem Römischen Reich läuft das Limes Sarmatiae (Csörsz–árok), das ein von römischen Genieoffizieren eingerichtete Wallanlagensystem ist. Die Reste der Wallanlage aus Erdwällen und Wallgruben blieben auch in der östlichen Gemarkung von Hajdúböszörmény erhalten.

Der Grab eines bewaffneten Kriegers aus der Landnahmezeit in Vid- Erdős-tanya

Aus der Sandgrube hinter Erdős-tanya kam ein goldener pyramidenförmige Ohrenanhänger zum Vorschein, was sich daraufhin weist, dass auf dem Sandhügel ein Awarenfriedhof mit wenigen Gräbern vorhanden sein konnte. Als die Funde zum Vorschein kamen, begann Péter H. Fekete, der Museumsgründer und der damalige Museumsdirektor auf den Sandhügelresten archäologische Ausgrabungen, und es gelang ihm, ein einzigartiges Gräberfeld freizulegen. Diese Ausgrabungen wurden schon richtig dokumentiert. In das Grab wurde ein Krieger aus der Landnahmezeit mit seinen Waffen und seinem Pferd bestattet. Zu den Waffen des Kriegers gehörten auch seine Schießbogen und Pfeilspitzen, bzw. sein Säbel. An seinen Füßen wurden die Reste seines Pferdes, der Schädel, der Haut und die Beinknochen des Pferdes gelegt. Die anderen Teile des Pferdes wurden anscheinend zu dem Totenmahl angerichtet. In dem freigelegten Grab wurden die Spuren weiterer interessanten Bestattungsrituale entdeckt. In der Augenhöhle des Schädels des Kriegers wurden eckige Goldplättchen, in der Mundhöhle ein herzförmiger Silberbeschlag gefunden. Wir können demnach eine uralte ugrische Bestattungssitte rekonstruieren, und dadurch ein Blick in die Glaubenswelt der landnehmenden Ungarn gewinnen. Diese Sitte ist zu dem dualistischen Seelenglaube der Landnehmenden zurückzuführen. Man wollte damit verhindern, dass die Schattenseele im Schädel zurückkommen kann, so wurden die Augen- und Mundhöhlen mit Plättchen bedeckt.

 „Alle zehn Dörfer sollen eine Kirche bauen”

In der südlichen Gemarkung von Hajdúböszörmény , in Tócó-völgy ist die Ruine von Csonkatorony das bestimmende Element der Landschaft. Diese Ruine steht auf einen abgemessenen Erdhügel von Menschenhand, unter dem Hügel schlafen vor mehreren tausend Jahren bestattete vornehme Personen aus der Kupferzeit ihren ewigen Schlaf. Die Ruine der ehemaligen gotischen Kirche setzt dem Dorf Zelemér aus der Arpadenzeit ein Andenken.

In Zelemér wurde die erste kleine Kirche in der Arpadenzeit, in romanischem Stil gebaut. Stephan der Heilige ordnete in seinen Gesetzen an, dass alle zehn Dörfer eine Kirche bauen sollen. Die ersten Kirchen der Arpadenzeit konnte insgesamt 25-30 Leuten fassen, diese Bauwerke wurden nicht unbedingt aus dauerhaften Baumaterialien, sondern eher aus Holz gebaut. Dank der Tätigkeit für Kirchenorganisation von Stephan der Heiligen bildete sich im Land ein dichtes Netz von Pfarrkirchen, und ein Kettenglied davon war die Kirche von Zelemér. Die erste Kirche in Zelemér wurde anscheinend in der Zeit der Tatarenzug vernichtet. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche gebaut, deren Turmruinen wir auch heute bewundern können. An das Kirchenschiff knüpfte westlich ein Turm, und an den Chor nördlich eine Sakristei an. Der mit dem Schiff zusammengebaute Turm war nicht gemein in den mittelalterlichen Pfarrkirchen. Die Kirche in Zelemér war auch hinsichtlich ihrer Größe bedeutend.

Diese Kirche, wie alle andere im Mittelalter wurde entlang einer ostwestliche Achse gebaut, so dass die Sakristei nach Osten geht .Der Eingang war westlich orientiert, man konnte durch die gewölbte Vorkirche ins Kirchenschiff eintreten. In den Pfarrkirchen in den Dörfern konnten die Spuren der Galerie beobachtet werden. In dieser Kirche sollte auch am Kirchenschiffsende eine Galerie stehen, und durch diese konnte man auf den Turm hochgehen. Im Schiff waren noch anscheinend keine Bänke, und die Dorfbewohner hörten die Messen stehend. An den Wänden konnten Einweihungskreuze hängen, die beweisen, dass die Kirche eingeweiht war, so war die Kirche dafür geeignet, Liturgien zu zelebrieren. In der südlichen Mauer waren große Maßwerkfenster. Durch die bunten Bleigläser der Fenster kam ein mystisches Spiel des Sonnenscheins ins Haus des Gottes. Wegen der großen Maßwerkfenster wurde die Mauer mit Gegenpfeiler gegengehalten, so konnte die Stabilität des Gebäudes erhöht werden. Das Schiff wurde von dem Chor mit einem Ehrenbogen getrennt. Der Ehrenbogen war oft mit der Darstellung verschiedener Heiligen verziert. Die Darstellung der ungarischen heiligen Könige, wie Stepan der Heilige, Emmerich der Heilige und Ladislaus der Heilige waren sehr beliebt. Die Darstellungen des heiligen Petrus und des heiligen Paulus waren auch häufig, sie wurden mit ihren typischen Attributen, mit dem Schlüssel und dem Schwert dargestellt. In dem Chor stand der Altar, am meisten war das ein einfacher Tisch. Auf dem Altartisch standen Kerzen, und auch hier war das Vortragekreuz, das wichtigste liturgische Gegenstand der Kirche.

Im Laufe der Freilegung der mittelalterlichen Kirche in Hajdúhadház-Demeter kam eine Christusdarstellung zum Vorschein, der zum Vortragekreuz gehörte. Die Rundscheibe, die in der Olajütő Straße von den Wurzeln eines Baums freigelegt wurde, verzierte die Hinterseite des Vortragekreuzes. Auf der Kupferscheibe von etwa 70 mm ist eine Darstellung von Christus zu sehen, wie er sich von den Wolken hervorhebt. Um den Kopf von Christus ist ein Nimbus, er hebt die rechte Hand zum Segen, in der linken Hand hält er ein Buch. Seine Gesichtszüge, die Falten seines Kleides und Mantels beweisen eine feine Ausarbeitung. Die Oberfläche der Rundscheibe konnte ursprünglich vergoldet und mit Grubenschmelz-Emailtechnik verziert wreden. Im 13. Jahrhundert war es gemein, die Vortragekreuze mit Eimailplättchen zu bedecken. Beim Treffen der Stäbe des Kreuzes wurde ein rundförmiges Feld formiert. Die liturgischen Kupfergegenstände mit Grubenschmelz-Emailtechnik verbreiteten sich europaweit aus Limoges. Limoges in Frankreich war das Zentrum der Goldschmiedekunst in dem mittelalterlichen Europa. In dem 13. Jahrhundert kamen auch nach Ungarn die kirchlichen Gegenstände, die man nach dem Tatarenzug unbedingt brauchte.

Wirtschaftliche Not Religionstoleranz ? – Mohammedaner in Ungarn in der Arpadenzeit

In der Arpadenzeit bildete eine Verkettung von Dörfern, die 3-5 Km voneinander entfernt waren, heraus. Ebenso war es im Region von Hajdúság. Auch in der Gemarkung von Hajdúböszörmény waren mehrere Dörfer in der Arpadenzeit vorhanden. Die ehemaligen Dörfer werden in zahlreichen Urkunden erwähnt, so kennen wir die Namen der Siedlungen: Besermen, Zelemér, Vid, Cégény, Salamon, Demeter, Hetvenegyháza, Szilegyháza, Pródegyháza, Csegetelke, Sárkuta, Bagota, Süldős. Diese Namen aus dem Mittelalter sind bis zu heutigen Tag unter den geographischen Benennungen der Stadt zu finden. Auf Grund der Flur-und Gemarkungsnamen können die ehemalige Lage der Dörfer bestimmt werden. Die ersten archäologischen Funde von Besermen in der Arpadenzeit kamen im Laufe der Arbeit in der Ziegelfabrik in der Dorogi Straße zu Vorschein. Von dem Gebiet der Fabrik kamen von den 1920er Jahren an durchgehend Gefäße ins Museum, trotzdem kam es zu der ersten bedeutenden Freilegung erst am Ende der 1970er Jahren, die Leiterin war Ildikó Antalóczy. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnten wurde das Gebiet von Hajdúböszörmény-Téglagyár (Ziegelfabrik) zu einem der bekanntesten archäologische Fundorte der Region, wo auch viele Frage gestellt werden kann. Nach Urkunden konnte die weitersteckte Dorfsiedlung in der Arpadenzeit das Zentrum der sog „Nyíri“- Ismaeliten sein. Das Dorf von Böszörményaus der Arpadenzeit, hinsichtlich seine Größe und Bedeutendheit, hob sich von den damaligen Dörfern hervor, Böszörmény war in der Region eine der Siedlungen größten Ausmaßes in der Arpadenzeit, wo sich die Wohnhäuser über tausend Meter nebeneinander reihten.

Bei der Herausbildung des Dorfes spielte auch das mittelalterliche Straßennetz eine große Rolle. Ein Weg führte von Böszörmény in nördliche Richtung, diese Straße wird als Tokajer Heeresstraße in den schriftlichen Quellen erwähnt.

Auf dem Gebiet des Ungarischen Königreiches in der Arpadenzeit lebten zahlreiche fremde Ethnien. Unter ihnen spielten die Böszörmények mit mohammedanischer Religion eine bedeutende Rolle, sie wurden auch Ismaeliten oder Sarazenen genannt. Die Siedlungen, aber auch die Böszörmények verfügten über verschiedene Privilegien. Die Böszörmények hatten eine bedeutende wirtschaftliche Rolle: sie beschäftigten sich mit Geldwechsel und Handel. Die historische Forschung hält das ehemalige Dorf aus der Arpadenzeit für das Zentrum der „Nyíri“ Ismaeliten. Auch die Funde der archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahre beweisen, dass sich die Dorfbewohner mit Geldwechsel beschäftigten. Aus den freigelegten Häusern des Dorfes kamen mehrmals solche Gegenstände aus Blei zum Vorschein, die anscheinend Gewichte zur Geldwechselwaage sein konnten.

Die Izmaeliten, oder Böszörmények kamen mit den landnehmenden Ungarn zusammen in den Karpatenbecken. Unsere ersten Könige der Arpadendynastie erwähnen mehrmals in ihren Gesetzen eine Volksgruppe mohammedanischer Religion. Die Gesetze zweckten vor allem die Assimilation dieser Volksgruppe. Nach den Daten der Urkunden konnten die Böszörmények anscheinend auch in den Nachbardörfern, in Salamon und Cégény wohnen.

Es ist doch sehr schwer mit archäologischen Methoden zu beweisen, dass hier eine Volksgruppe mit anderer Religion und Ethnie anwesend war. Es ist noch nicht gelungen, die eindeutigen archäologischen Beweise dafür zu finden, dass im Dorf Böszörmény angesiedelte Moslems lebten. Das bisher freigelegte, archäologische Material passt ganz und gar zu dem Gedenkmaterial der in Ungarn freigelegten Dörfer aus der Arpadenzeit. Die ausgegrabenen Häuser zeigen die allgemeinen Praxis der Hausbau. Unter den Keramiken finden wir die typischen Töpfe und Kessel aus der Arpadenzeit, aber wir finden auch sehr viele Flaschen, was vielleicht auf die Tischkultur der Dorfbewohner hinweisen kann.

Die letzten Ausgrabungen auf dem Gebiet der der ehemaligen Siedlung beweisen, dass das Dorf den Tatarenzug überlebte. Nach der vernichtenden mongolischen Invasion zog die Bevölkerung ins Dorf zurück und setzte das Leben in gewohnter Weise fort. Das Dorfzentrum wurde sich aber wahrscheinlich in südliche Richtung verschoben. Nach dem Tatarenzug wurde im heutigen Stadtzentrum die gotische Kirche aufgebaut, die das Zentrum des späteren Marktfleckens bestimmt.