Institutsphilosophie des Museums Hajdúsági

DIE INSTITUTSPHILOSOPHIE DES MUSEUMS HAJDÚSÁGI

 

Das Museum Hajdúsági stärkt mit seinen Sammlungen, Ausstellungen und Programmen das Identitätsbewusstsein und mit der Pflege der Heiduckentraditionen entwickelt und bewahrt es die Heiducken-Selbstbewusstsein. Das Museum sammelt die örtlichen Kulturgüter und die Kunstgebilden und Gegenstände der Menschen, die die Region Hajdúság verlassen haben. So werden diese Werte der Nachwelt hinterlassen, für die hiesigen Ortsbewohner, und für die Besucher gerettet, geschützt, aufgearbeitet, alldies wird so zur Gemeingut gemacht, dass inzwischen wissenschaftliche Kenntnisse benutzt werden, die erziehend-lehrend übergeben werden.

Die Grundprinzipien unserer Philosophie:

Das Musem Hajdúsági ist das größte regionale Museum der Komitat Hajdú- Bihar! Die Sammlung des Museums Hajdúsági hat eine einzigartige kulturhistorische Bedeutung, das Museum ist der Bewahrer, Betreuer, Aufarbeiter und Publizierer der materiellen und immateriellen Kulturgüter der Heiduckenstädte.

Das Gebäude des Museums ist in einem das Zentralhaus des Heiduckenbezirks, es ist das älteste, weltliche, öffentliche Gebäude in der Komitat Hajdú-Bihar, ein erstklassiges Kunstdenkmal von hervorragender Bedeutung: EINE HISTORISCHE GEDENKSTÄTTE!

‑ „27. Historische Gedenkstätte: ist eine Stelle, die in der Geschichte der Nation oder einer damit zusammenlebenden Nationalität eine bestimmende Bedeutung hat, und die die Regierung in Verordnung für eine historische Gedenkstätte erklärt.”[1]

Das  Museum Hajdúsági ist kein Stadtmuseum, kein ortsgeschichtliches Museum, sondern der Bewahrer des Heiduckenbezirks, der sog. „alten Heiduckenstädte“ (Hajdúszoboszló, Hajdúnánás, Hajdúhadház, Hajdúdorog, Vámospércs, és Hajdúböszörmény), der „Heiduckenerbe“. Es repräsentiert die alte Region, das das administrative, wirtschaftliche, geistige Gesicht der heutigen Region geschafft hatte. Die Vergangenheit des Verwaltungswesens des Heiduckenbezirks brachte eine Einigungs- und Zusammengehörigkeitsbewusstsein, die auf einem organischen gemeinen Identitätsbewusstsein beruhte, zustande.

So ist das Museum Hajdúsági und sein Gebäude (das Zentralhaus des Heiduckenbezirks) ein gemeinsames Museum der von dem Fürsten István Bocskai angesiedelten Heiducken und der Heiduckenstädte, welches Museum keiner einzigen öffentlichen Sammlung des Landes nicht ähnlich ist, und welches auch in einem das festgeschriebene Symbol der Region, der Heiducken und des Heiduckenvolkes.

Unsere Grundaufgabe ist, die Bewahrung, die wissenschaftliche Aufarbeitung und die Vorstellung der wechselhaften, reichen Kunstwerke der Sammlungen. Bei der Vorstellung legen wir auf die Übergabe der Kenntnisse einen großen Wert.

Wir sind davon überzeugt, dass das Museum eine solche Stelle ist, wo auf hohem Niveau gelernt, Kenntnisse verschaffen und die Freizeit verbracht werden können. Wir halten es für wichtig, dass unsere Besucher die Sammlungen des Museums und dadurch die Geschichte und die Rolle des Heiduckenbezirks in der Kulturgeschichte aus mehreren Gesichtspunkten kennenlernen können.

Im Laufe unserer Arbeit stehen wir nicht nur mit Bezirks- und Landesinstituten in enger Beziehung, sondern auch mit den anderen Teilnehmern des kulturellen Lebens und auch mit der Touristikbranche.

Unsere Mitarbeiter beachten bei ihren Museumstätigkeiten die ethischen Regeln und die gesetzliche Bestimmungen.

Wir legen auf die fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter einen großen Wert, neben unseren Besucher bedeuten auch ihr Fachkenntnis den Erfolg des Museums.

Wir schenken eine besondere Aufmerksamkeit darauf, dass unsere Besucher unser Museum als der Pfleger des nationalen Erbes betrachten. Wir haben Verantwortung für den Schutz und die Pflege des gebauten Kulturerbes.

 

Hajdúböszörmény, am 6. Mai 2013

 

Gyula Szekeres

Museumsdirektor

[1] [Siehe: das Gesetz Nr. CXLIX.] Das Parlament nahm das Gesetz am Sitzungstag von 7. November 2011 an, und es trat am 1. Januar 2012 in Kraft. In.: Magyar Közlöny, Nr.132. von 4. November 2011 32452‑32455. p.